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Was bei Geschenkgutscheinen zu beachten ist !

Ob Geburtstag, Weihnachten oder Ostern – Rund ums Jahr suchen Kunden nach Geschenk- Ideen. Im Einkaufskorb landet dabei oft „nur“ der gewöhnliche Geschenkgutschein, wenn die Ideen ausgehen. Online-Händler, die ihr Sortiment um den Verkauf von Gutscheinen erweitern, können mit einem Umsatzplus rechnen, denn Gutscheine werden oft nicht eingelöst. Überprüfen Sie, ob Sie beim Gutscheinverkauf rechtlich auf der sicheren Seite sind.

Formelle Anforderungen bei der Ausstellung

Für alle Einfallslosen und Unentschlossenen, die keine Idee haben, was sie den Bekannten und Verwandten schenken sollen, sind Gutscheine das Richtige. Für einen klassischen Gutschein zahlt der Kunde einen bestimmten Betrag an den Verkäufer. Der Gutschein kann innerhalb eines bestimmten Zeitraums in Höhe des ausgestellten Betrags eingelöst werden. Beim Verkauf von Gutscheinen sind insbesondere formelle Anforderungen zu beachten. So ist ein Gutschein schriftlich auszustellen und auch zu übergeben. Der Versand ist im Online-Handel natürlich per E-Mail ausreichend.

Beispiel aus dem WebKiez Lichterfelde-Lankwitz

Beispiel aus dem WebKiez Lichterfelde-Lankwitz

Auf dem Gutschein selbst muss angegeben werden

• das Ausstellungsdatum • der Wert • der Aussteller

Übertragbarkeit und Auszahlungsansprüche : Ein Gutschein ist immer übertragbar auf andere Personen. Der Aussteller muss den Gutschein auch von Dritten annehmen. Nur, wenn der Gutschein ausdrücklich und ersichtlich auf eine bestimmte Person ausgestellt ist, kann man eine Übertragung ausschließen.

Der Hinweis „Eine Auszahlung des Betrages in bar ist nicht möglich“ findet sich nicht umsonst auf vielen Gutscheinen. Grund: Ein Anspruch auf Auszahlung des (restlichen) Geldbetrages besteht nur dann, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.

Zeitliche Befristung und Gültigkeit:  Oft warten Gutscheine unbeachtet im Schrank. Nach einer Weile kommt einem der Gutschein wieder in den Sinn, doch dieser kann unter

Umständen bereits abgelaufen sein. Nur im Einzelfall darf das „Verfallsdatum“ eines Gutscheins verkürzt werden, wenn dies die Umstände rechtfertigen. Reine Gutscheine über einen Geldbetrag dürfen nicht befristet werden. Sie haben eine Gültigkeit von drei Jahren, gerechnet ab dem Ende des Jahres, in dem der Gutschein ausgestellt wurde.

Zusammengefasst

Auch wenn der Gutschein oft als Geschenk belächelt, und dem Schenkenden Fantasielosigkeit unterstellt wird, so bietet der Gutschein auch Vorteile, denn dem Beschenkten steht die Wahl beim Kauf frei. Achten Sie jedoch darauf, die formellen Anforderungen umzusetzen, insbesondere das Ausstellungsdatum zu vermerken. Andern falls wäre der Gutschein unbegrenzt gültig. (yb)

Quelle: Händlerbund

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